Entdecken Sie die aufregende und abwechslungsreiche Westküste Sardiniens, von einer Stadt mit katalanischen Wurzeln über weitläufige Dünen bis hin zu pittoresken Ortschaften im Inselinneren. Dieser Routenvorschlag geht von einer Ankunft und Abreise in Alghero aus.
Programmübersicht – 7 Übernachtungen
1. Tag: Alghero
2. Tag: Alghero / Capo Caccia - Neptunsgrotte
3. Tag: Alghero / Bosa
4. Tag: Bosa / Tharros - Oristano
5. Tag: Bosa / Paulilatino - Abbasanta - Lago Omodeo
6. Tag: Lago Omodeo / Sassari - Sorso
7. Tag: Sorso / Castelsardo
8. Tag: Sorso / Alghero
Reiseablauf
1.TAG: Individuelle Anreise nach Alghero. Mit dem Mietwagen fahren Sie in Ihre Unterkunft Hotel Villa Maria Pia oder eine vergleichbare Unterkunft bei Alghero. Falls Sie früh ankommen, können Sie nach dem Kofferauspacken schon durch das schöne Zentrum von Alghero schlendern. Die Stadt wurde 1354 von den Spaniern erobert und dieser Einfluss ist auch heute noch zu spüren: ein Teil der Bevölkerung verständigt sich auch heute noch in einem alten katalanischen Dialekt und auch die Straßen haben katalanische Namen. Alghero besticht durch seine zahlreichen mittelalterlichen Baudenkmäler und seine gut erhaltene Festungsanlage samt Stadtmauer. Bevor wir in unsere Unterkünft zurück kehren, essen wir in einem der zalreichen Restaurants in der historischen Innenstadt zu Abend (Tageskilometer 20).
2. TAG: Nach dem Frühstück parken wir unser Auto am Hafen von Alghero, von dem aus es mit dem Boot zum Capo Caccia geht, um dort die Neptunshöhle, die Grotta di Nettuno, zu besuchen: diese Grotte kann vom Meer aus nur bei relativ ruhiger See besucht werden, da der Höhleneingang nur einen Meter über dem Meeresspiegel liegt. Im Rahmen einer Führung kann ein Teil der etwa vier Kilometer langen Höhle, die als eine der schönsten des Mittelmeerraumes gilt, entdeckt werden. Wer möchte kann aber auch mit dem Auto das Capo Caccia erreichen und die Neptunsgrotte über eine in die Felswand eingelassene Treppe erreichen. Diese so genannte Escala del Cabirol, zu deutsch Rehleiter, zählt etwas mehr als 650 Stufen.
Am Nachmittag besuchen wir den in der Nähe Algheros liegenden Weinkeller Sella & Mosca, der mit jährlich bis zu 4,5 Millionen produzierten Flaschen zu einem der größten Sardiniens zählt. Die Weinkeller, in denen Rotweine aus Cannonau- und Cabernet Sauvignon-Trauben in Barrique-Fässern reifen, können mit einer Führung besucht werden. Gegen Abend suchen wir uns im historischen Zentrum ein Restaurant. Die Übernachtung ist wie am Vortag (Tageskilometer 50).
3 TAG: Nach dem Frühstück fahren wir in südlicher Richtung entlang einer kurven- und Panorama reichen Küstenstraße und nehmen im Städtchen Bosa, das am Fluss Temo liegt und von der Burgruine des Castello Malaspina aus dem 12 Jh. dominiert wird, Quartier. Erkunden Sie Bosa bei einem Bummel durch die Innenstadt, einem Besuch der Burgruine und einer Fahrt auf dem Temo. Wer Lust auf das Meer hat, kann am Nachmittag am Strand von Bosa Marina ein erfrischendes Bad nehmen. Übernachtung im Hotel Corte Fiorita oder einer vergleichbaren Unterkunft in Bosa (Tageskilometer 50).
4. TAG: Heute vormittag fahren wir über Macomer auf der Schnellstraße SS131 in Richtung Oristano und besuchen dort in der Nähe die Halbinsel von Tharros, eine spröde Landzunge mit Dünenstränden und interessanten Ausgrabungen. Bevor wir Tharros erreichen, besuchen wir die kleine und schlichte Kirche in S. Giovanni di Sinis. Vor Tharros parken wir das Auto und besuchen mit einer Führung die Ruinen der direkt am Meer liegenden antiken Stadt Tharros: eine erste Besidedlung fand hier bereits zwischen dem 12. und 13. Jh. v. Chr. Statt, später folgten dann die Karthager, die Phönizier, die Punier und schließlich die Römer. Tharros entwickelte sich aufgrund seiner fischreichen Gewässer und günstigen Ankerplätze zu einer bedeutenden Hafen- und Handelsstadt.
Nach soviel Kultur lockt das Meer: Wir fahren in nördlicher Richtung an dem (nahezu) unbewohnten Dörfchen San Salvatore vorbei, das fast wie eine verlassene Kulisse für einen Italo-Western wirkt. Lediglich Anfang September füllt sich der Ort mit Leben, wenn hier die Sagra di San Salvatore zelebriert wird und die Pilger einkehren, um zu beten. Nun sind es nur noch wenige Kilometer zum Traumstrand Mare Ermi, der durch sein karibisch blaues Wasser und vor allem durch seinen mit reiskorngroßen Steinchen bedeckten Strand besticht (das Mitnehmen der steinerne Reiskörner ist übrigens verboten und wird mit saftigen Geldstrafen geahndet!). Im etwa 350 m entfernten kleinen Restaurant "Sole e mare" kann man lecker unter einer schattigen Veranda sitzend Fisch in allen Varianten probieren oder einfach in den bequemen Korbstühlen liegend den tollen Ausblick genießen. Auf der Landstraße und über Cuglieri geht es zurück nach Bosa, wo wir wieder übernachten (Tageskilometer 150).
5. TAG: Kurvenreich geht es nach dem Frühstück nun in süd-westlicher Richtung zunächst zum kleinen Kurort San Leonardo di Siete Fuentes, der mit zahlreichen Mineralwasserquellen und einer kleinen romanisch-pisanische Kirche aufwartet. Wer möchte, kann sich hier unten den schattigen Korkeichen ein wenig die Füße vertreten. Weiter geht es zur charmanten Ortschaft Santa Lussurgiu, die auf einem Vulkankrater erbaut wurde. Rund 2 km vom Ortsrand entfernt und inmitten von Korkeichen liegt der Wasserfall Cascata sos Molinos. Nach diesem Ausflug fahren wir nach Paulilatino, wo in der Nähe der Pilgerkirche Santa Cristina in einem malerischen Olivenhain die Überreste eines Nuraghenturms, der auch erklettert werden kann, und eine prähistorische Kultstätte mit Brunnenheiligtum zu besichtigen sind. Weiter geht es nach Fordongianus, das zu Ehren des Imperators Trajan auch Forum Trajani genannt wurde. Zeugen dieses römischen Einflusses sind eine Brücke und eine relativ gut erhaltene Thermalanlage, die besichtigt werden kann. Gegen Abend fahren wir über die Uferstraße am See Lago Omodeo zu unserer Unterkunft (Tageskilometer 100).
6. TAG: Nach dem Frühstück folgen wir der Schnellstraße SS131 nach Norden in Richtung Sassari. Auf dem Weg dorthin besichtigen wir bei Abbasanta die Nuraghe Losa und bei Macomer die Nekropole Filigoasa und die Nuraghe S. Barbara. Nach einem Besuch der romanisch-pisanischen Kirche Santissima Trinita' von Saccargia und einer Erkundung Sassaris fahren wir in die kleine Ortschaft Sorso, die ca. 5 km vom Meer entfernt liegt. Hier werden wir im B&B Nonno Gavino oder einer vergleichbaren Unterkunft übernachten (Tageskilometer 120).
7. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir in nördlicher Richtung und besuchen das turistische Castelsardo und seine schöne Altstadt mit ihren vielen verwinkelten und engen Gassen, die hoch oben auf einem Felsen liegt und die Neustadt dominiert. Im städtischen Museum Museo dell Intreccio Mediterraneo sind Exponate der traditionellen Korbflechterei ausgestellt, unter anderem Körbe und Schalen, aber auch kleine Boote. Übernachtung wie am Vortag (Tageskilometer 50).
8. TAG: Nach dem Frühstück fahren wir zum Flughafen Alghero, wo die Rückgabe des Mietwagens erfolgt. Auf Wunsch ist eine Verlängerung möglich (Tageskilometer 40).
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SAISON 2012
A: 01/10 - 30/03
B: 31/03 - 29/06 *** 01/09 - 29/09
C: 30/06 - 31/08
Wochenpreise pro Person im DZ mit Frühstück
285 Euro (A), 340 Euro (B), 400 Euro (C)
Wochenpreise pro Person im EZ mit Frühstück
410 Euro (A), 485 Euro (B), 530 Euro (C)
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